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Sylvia Nentwig

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Sylvia Nentwig als Maria Stuart in AN DIESEM HEUTIGEN TAGE...



AN DIESEM HEUTIGEN TAGE...

    ein Stück über Maria Stuart
    von Wilfried Hiller (Musik)
    und Elisabeth Woska (Text)
    für eine Schauspielerin
             und vier Schlagzeuger

PRESSE: ... "in meinem Ende ist mein Anfang" Ein überwältigendes Erlebnis ist die Aufführung des Stücks "An diesem heutigen Tage" am Samstag in Schäfers Kulturstadel (Wain) gewesen. Die Schauspielerin Sylvia Nentwig und das "percussion art quartett" inter-pretierten Texte aus Briefen von Maria Stuart. Eine Darbietung auf so hohem künstlerischem Niveau hatten die Zuschauer im ländlichen Wain nicht erwartet. Die Sängerin Merit Ostermann und Brigitte Braitsch am Klavier stimmten mit fünf Maria-Stuart-Liedern von Robert Schumann auf das nicht alltägliche Theaterstück von Wilfried Hiller ein, bevor Hausherr Theo G. Kobler seine Gäste ins Obergeschoss des Kulturstadels bat. Was sie dort in einer knappen Stunde erlebten, beeindruckte sie zutiefst. Aus dem Dunkel erklingt eine Stimme: "An diesem heutigen Tage wart mir nach der Hauptmahlzeit mein Urteil verkündet." In einen schwarzen Mantel gehüllt tritt Sylvia Nentwig in der Rolle der Maria Stuart(1542-1587) ins Kerzenlicht ihres Gefängnisses mitten im Raum. Um sie herum sind vier Schlagzeuger mit ihren Instrumenten und die Zuschauer gruppiert. In sechs Szenen lässt Maria Stuart anhand von Briefen. die sie nie absenden konnte. die wichtigsten Phasen ihres Lebens Revue passieren. Ausgehend von ihrem Todesurteil denkt sie in der Nacht vor ihrer Hinrichtung zurück an ihren: Geliebten: Earl of Bothwell und an die Ermordung ihres Gatten. Sie erinnert an ihren Machtanspruch als Königin von Schottland und an ihre gescheiterten Fluchtversuche, liest aus dem Schmähbrief an ihre Rivalin, Königin Elisabeth I., und tritt schließlich mit ihrem Leitsatz auf den Lippen ab: "En ma fin est mon commencement" (In meinem Ende ist mein Anfang) singt sie und verschwindet im Dunkel, aus dem sie auf die Bühne getreten war. In großartiger Weise bringt die Münchener Schauspielerin die Gefühle der Maria Stuart zum Ausdruck. Unterstützt wird sie dabei von einer Schlagzeugerin, die auf einer tiefen Pauke einen herzschlagähnlichen Rhythmus spielt. - mal leise, mal laut, mal schnell, mal langsam. In einem grandiosen Finale übernehmen alte vier Schlagzeuger den Herzschlagrhythmus; sie steigern die Tonhöhe und Lautstärke, um auf dem Höhepunkt plötzlich abzubrechen und mit der Schauspielerin ins Dunkel abzutreten. "Die Musiker haben mich getragen und mir die Rolle einfacher gemacht", erläutert Sylvia Nentwig nach der Aufführung. Stürmischer Applaus Tief beeindruckt von der schauspielerischen Leistung bedankte sich das Publikum mit stürmischem Applaus und Bravo-Rufen.. Mit dieser Veranstaltung zum fünfjährigen Bestehen von Schäfers Kultur Stadel hat sich Kulturstadel. Chef Theo G. Kobler selbst einen Wunsch erfüllt. Seit Langem hatte er vor, das Maria-Stuart-Stück zu inszenieren. Der Stadel-Geburtstag war der passende Anlass. Sylvia Nentwig begeisterte das Publikum im Wainer Kulturstadel mit ihrer Maria Stuart-Darstellung.
(Annemarie Frommer) Südwest Presse Illertal 25.10.2004

Programm-Vorschlag: Wir möchten Sie auf ein ganz außergewöhnliches Stück aufmerksam machen, das wir für den Herbst 2004 erarbeitet und in Verbindung gestellt haben mit zwei ganz verschiedene Ausstellungen. Im Bürgersaal Forum Fürstenried Ost verbanden sich die Aktzeichnungen von Johanna Beysiegel, die großformatigen Bilder, meist mit graphischer Motivik, von Gerlinde Mader sowie die farblich wunderbar in sich kontrastierenden Arbeiten von Eva Großhenning auf faszinierende Weise mit den Gefangensein, dem Aufbegehren, der buhlerischen Sehnsucht nach Verstandenwerden und dem Willen zur Macht dieser schillernden Frau. Ganz anders in Schäfers Kultur Stadel in Wain. Dort gingen sie eine Verbindung ein mit den Zeichnungen und Radierungen von Friedrich Barth sowie Felix Klipstein, zwei Künstlern, die in den ersten drei Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts arbeiteten. Vorangestellt haben wir dem Stück "An diesem heutigen Tage", geschrieben für eine Schauspielerin und vier Schlagzeuger, die Maria Stuart Lieder von Robert Schumann. Sie können als Hinführung zu dem Stoff verstanden wissen, doch entwickeln sie eine ganz andere Sehweise auf die Persönlichkeit der tragisch endenden schottischen Königin. Durch die Verbindung dieser beiden Werke entsteht ein abendfüllendes Programm von ca. 100 Minuten (inklusive Pause), das eine ungeheure Dichte aufweist. Wir können uns aber auch vorstellen, dass diese Werke z. B. als Zusatzprogramm angeboten werden, wenn nächstes Jahr, im Schillerjahr, "Maria Stuart" auf dem Programm steht.

Die Besetzung des Stücks "An diesem heutigen Tage" von dem Komponisten Wilfried Hiller ist nicht alltäglich: eine Schauspielerin und vier Schlagzeuger interpretieren die Texte, die aus Briefen Maria Stuarts stammen. Übersetzt wurden sie von dem Zeichner, Musiker und Schriftsteller Alastair, und Elisabeth Woska hat sie für dieses Stück eingerichtet. In etwa 45 Minuten wird mit diesen Texten und der Schlagzeugmusik eine Frau in einer Extremsituation gezeigt. Oft widersprüchliche Facetten zwischen stolzem Aufbegehren und Verzweiflung werden erkennbar. Für die Darstellung der breiten Empfindungsskala einer Frau gibt es kaum eine besseres Beispiel, als die historische Figur Maria Stuart. Und die vielfachen literarischen Beschreibungen der letzten Nacht vor ihrer Hinrichtung liefern dazu die entsprechende Vorlage. Ein Schlagzeuger spielt auf einer tiefen Pauke mal lauter, mal leiser, mal schneller, mal langsamer einen herzschlagähnlichen Rhythmus, der Maria Stuarts Gefühle widerspiegelt, die "an diesem heutigen Tage" ohne viel Umstände ihr Todesurteil verkündet bekommt. Die verschiedene Szenen, in die das Stück gegliedert ist, beleuchten schlaglichtartig die wichtigsten Etappen ihres Lebens.....

 

 

Sylvia Nentwig als Maria Stuart in AN DIESEM HEUTIGEN TAGE...

Wenn Sie das Projekt interessiert, nehmen Sie Verbindung auf mit Sylvia Nentwig oder dem Regisseur:

Theo G.Kobler

0172/6028781
e-*: theog.kobler@t-online.de




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